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                Lola´s Geburtstag


Juhu, heute ist der Tag der Tage. Mein kleiner Zwerg hat an diesem schaurig schönen Tag Geburtstag. Ich bin ja so aufgeregt wie Lola als Kleinkind aussieht. Aber bis zum frühen Abend muss ich mich wohl noch gedulden. Im Moment ist Lola sowieso noch am schlummern.

Heute früh stand Freda, meine Nachbarin, vor unserer Haustür und gab mir eine rote kleine Gummiente. Sie sagte das sie Mr.Platsch, so hieß die rote Ente, auf einem Flohmarkt in einer Kiste mit der Aufschrift „ZU VERSCHENKEN“ gefunden hatte. Eigentlich hatte sie es für ihren Sohn Gustav mitgenommen aber er mochte Mr.Platsch kein bisschen. Also dachte sie sich, da sie mich und Lola durch ein Fenster beim spielen gesehen hatte, dass ich Mr.Platsch vielleicht gebrauchen könnte. Sie erzählte viel über Gustav und ich viel über Lola. Freda gab mir viele Erziehungstipps. Irgendwann musste sie dann wieder zu Gustav. Freda ist sehr sympathisch, klug und ein guter Gesprächspartner. Das einzige was ich ein bisschen merkwürdig finde ist ihre Haut. Naja, wer weiß?

Ich habe dann kurz gelauscht ob Lola wach ist. Nichts. Absolute Stille. Also marschierte ich Richtung Lolas Zimmer. Da angekommen legte ich Mr.Platsch auf den Streifenteppich.  

Ach, immer wenn ich Lolas zukünftiges Bett sehe denke ich an meinen größten Wunsch als Kind. Ich wollte eine Fledermaus Namens Fred haben.

Doch meine Mutter, Sonja Vampire, sagte immer: „Fledermäuse machen doch nur Arbeit! Und freiwillige Arbeitwollen nur Schlotterkinder!“ Obwohl meine Mutter ihre eigene Art hatte vermisse ich sie. Tief im Herzen ist doch jeder ein guter Sim. Ich glaube, auch wenn man es von meiner Mutter am wenigsten erwarten würde, wäre sie stolz auf mich.

Ich meine mein Haus habe ich mir langsam auch richtig gemütlich hergerichtet.

Ach. Irgendwann wird Lola was über ihre Familie herausfinden wollen. Sie wird mich nach Oma und Opa fragen. Und nach ihrem Vater. Oje. Was sage ich ihr denn dann? Zum Glück habe ich noch genug Zeit zu überlegen wie ich ihr das alles erkläre. Aber zumindest ist sie nicht ganz alleine. Ich weiß auch nicht wer mein Vater ist. Das stört mich aber nicht. Meine Mutter hat nie über ihn geredet. Es hieß immer er wäre es nicht Wert dass man über ihn spricht. Ich glaube er hat mich und Mama als ich noch ganz klein war verlassen. Aber genug von Vermutungen und Sorgen. Das Leben ist so herrlich. Das hatte mir Lola bewiesen! Als ich sie zum ersten mal sah dachte ich mir: „oje, das kann ja heiter werden!“ Aber jetzt ist mein Leben trotz Anstrengung und wichtigem Posten schöner als vorher und dass nur wegen einem noch kleinen Mädchen. Lola. Lola hat irgendwas Besonderes, was Starkes, was einzigartiges und vor allem ist sie Sie. Noch sehe ich sie als Baby. Heute Abend als Kleinkind. Und ehe ich geblinzelt habe ist sie schon erwachsen.

Habe ich einen Durst!

Plasmazeit!

Nachdem ich meinen Plasmabeutel ausgeschlürft hatte war es Zeit Geburtstagskekse zu backen. Ich entschied mich für zwei Sorten. Schoko und Vanille. Ich weiß ja nicht ob Lola eine Sorte von beidem nicht mag. Also bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen. Ich mag ja auch Kekse.


Jetzt ist alles vorbereitet. Lolas Geschenk und ihr neues Zimmer.





Jetzt kann es beginnen.Die Kekse stehen bereit und die                      Kerzen sorgen für eine gruselschöne Atmosphäre.

Jetzt ist es bereits Abend und ich bin wahrscheinlich aufgeregter als Lola. Noch liegt sie wach aber ruhig in ihrem Bett. Moment… Sie schreit.

Ich kann es nicht glauben!

Lola ist soooo süß! Obwohl sie ja nicht mein leibliches Kind ist könnte man das denken. Ich meine schaut ihre Haare an. Ich habe sie dann in ihr Kinderzimmer getragen.


Dort ist sie zielgerichtet auf Mr.Platsch zugelaufen. Lola hatte ihn gleich ins Herz geschlossen und spielte den ganzen Abend mit ihm.

bis...

sie müde wurde und ich sie in ihr neues Bett brachte. Lola bekam auch eine Geschichte vorgelesen: Bello und seine Abenteuer. In dem Buch ging es um ein Mädchen das mit ihrem Hund Bello Abenteuer erlebt. Ich konnte Lola jedoch nicht mal die Hälfte vom erstem Kapitel vorlesen denn sie war so erschöpft vom Spielen mit Mr.Platsch das sie schnurstracks einschlief. Ich beschloss noch schnell die Kekse die wir vergessen hatten zu essen wegzustellen und dann auch in meinem Sarg schlafen zugehen. Das war ein aufregender Tag!

Grusel Nacht!


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